Die Methoden

Was kann ich mit körperorientierter Psychotherapie (HPG) und Traumatherapie (SE™) erreichen?

Reduzierung und Regulation von chronischem Stress, Schock- und Trauma (z.B. Schlafstörungen, ADHS, Angst, Trauer, Scham, Schuld, Depression, PTBS uvm).

Entwicklungstrauma (SE™, NADP und NARM orientiert).

Psychotherapeutische Begleitung (HPG) bei körperlichen Symptomen und Erkrankungen zur Krankheitsbewältigung wie Krebs, Autoimmunerkrankungen, Schmerzen (Psychosomatik), medizinisches Trauma etc.

Vertrauensförderung in den eigenen Körper, in sich als Persönlichkeit und in Andere.

Ein größeres Verständnis für die eigenen Reaktionen, Empfindungen und Verhaltensweisen und auch für die der Mitmenschen.

Eine größere Resilienz.

 

Die von mir angebotene körperorientierte Streßbewältigung, Psychotherapie (HPG) und Traumatherapie ( SE™) mit Angeboten aus den Methoden:

Somatic Experiencing (SE)®

Somatic Experiencing (SE)® ist eine psychobiologische Methode zur Regulation von chronischem Stress, Schock und Trauma und Entwicklungstrauma. Aus dem englischen übersetzt bedeutet es körperliches Erleben. Entwickelt wurde sie von dem amerikanischen Biophysiker und Psychologen Dr. Peter Levine und wird inzwischen weltweit gelehrt und praktiziert.

Wie läuft eine SE™-Sitzung ab?

Die Methode Somatic Experiencing (SE)® arbeitet vor allem mit den psychobiologischen Reaktionen des Organismus auf chronischem Stress, Schock, traumatische Erlebnisse und Entwicklungstrauma. Die individuellen Stressreaktionen werden möglichst in kleinen Etappen erkundet und bearbeitet. Erforscht werden kann in einer Sitzung was sich gerade zeigt oder mit dem was als Anliegen/Ziel/Thema gewünscht wird. Das Nach- und Aufspüren von Körperempfindungen, Impulsen und Emotionen steht dabei im Mittelpunkt und entwickelt sich fortlaufend weiter. Zusätzlich geht es um das Beobachten innerer Bilder, Gedanken und Überzeugungen. Die innere Beobachter*in und die eigene Wahrnehmungsfähigkeit werden gestärkt, damit innere Empfindungen betrachtet und damit neue Erkenntnisse für sich selbst entstehen können. Das „Hier und Jetzt“-Empfinden kann dann bewußt werden, als ein Zeichen für Regulation des Nervensystems. 

www.somatic-experiencing.de

www.somatic-experiencing-europa.org

 

Literatur:

Dr. Isa Grüber

„Was der Körper zu sagen hat“ und „Resilienz-dein Körper zeigt dir den Weg“

Dr. Peter Levine

„Sprache ohne Worte“

 

Es fließen weitere Methoden mit ein:

Polyvagal-Theorie- der Vagus

Mehrere anatomische und physiologische Forschungsresultate hat Dr. Stephen Porges zu einer Theorie zusammengefasst. Danach gibt es drei Regelkreisläufe des Nervensystems, die alle unterschiedliche Funktionen erfüllen: das dorsale Vagussystem, das sympathische Nervensystem und das ventrale Vagussystem. In der Bearbeitung von Stresssymptomen sind die Erkenntnisse aus dieser Theorie von wesentlicher Bedeutung. Sie hilft dem Beobachter zu erkennen, in welcher Stressphase sich der Organismus gerade befindet und zeigt Möglichkeiten zu deren Lösung auf.
www.stephenporges.com


Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit wende ich bei Bedarf ergänzend in Form von Einzelarbeit an.

 

Homöopathie in der Psychotherapie bei akuten psychischen Belastungen

Auf Wunsch wird im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung eine Phytotherapeutische oder Homöopathische Begleitung besprochen.

In Zusammenarbeit mit Dr. Gabriele Tille, Ärztin für Allgemeinmedizin und Supervisorin stelle ich (in Absprache mit den Patientinnen) bei akuten psychischen Belastungen entsprechende Empfehlungen zusammen.

 

Atemtherapie „Der bewußt zugelassene Atem“ nach Heike Harder

Stammt ursprünglich aus der Atemlehre „Der erfahrbare Atem“ nach Ilse Middendorf und kann einen positiven Einfluß auf die psychobiologie haben. Heike Harder hat bei Erika Kemman gelernt und die Lehre weiterentwickelt. Es ist eine Methode, die den Atem als Brücke zwischen Körper, Geist und Seele versteht. Dabei wird der Atem nicht willentlich beeinflusst (nicht tief eingeatmet), sondern in seiner natürlichen Bewegung bewusst wahrgenommen und zugelassen. Dies fördert Selbstwahrnehmung, löst Blockaden, stärkt die Resilienz und beruhigt die psychobiologie.